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Welcome to Myanmar

Visum

 

Mit dem Visum kann man 28 Tage in Myanmar verbringen. Dieses kann für 15 Tage überzogen werden. Bei der Ausreise bezahlt man 3 USD pro überzogenen Tag. Was wir gehört haben, funktioniert dies ohne Probleme, wir haben es jedoch selber nicht ausprobiert.

 

Das Visum kann bequem und super einfach per Internet als e-visum beantragt werden. Auf der Internetseite https://www.myanmarevisaonline.com/ wird ein Formular ausgefüllt und Online ein Foto hochgeladen. Wir haben eines mit dem Iphone gemacht und es hat super funktioniert. Per Kreditkarte werden die 50 USD Gebühren bezahlt und bereits am nächsten Tag, erhielten wir per Email das Einreiseschreiben. Beim Ausfüllen des Formular, muss man bereits angeben über welchen Grenzübergang man einreist. So sieht man auch gleich, wo es möglich ist. Bei einzelnen Land Grenzübergängen ist es noch nicht möglich, dies wird sich wahrscheinlich bald ändern. Unsere Einreise über den Grenzübergang Mae Sot / Myawaddy funktionierte problemlos.

 

Reisezeit

 

Wir sind kurz vor Weihnachten nach Myanmar gereist. Zuvor haben wir in Reiseführern und Internet gelesen, dass Dezember und Januar absolute High Season sei und es teilweise schwer sei Unterkünfte zu finden. Davon haben wir gar nichts mitbekommen. Im Süden sahen wir wenige Touristen und auch in Yangon waren viele Unterkünfte verfügbar und unser Hostel beinahe leer. In Bagan und Inle Lake den Hotspots von Myanmar, könnte es natürlich anders sein. Möchte man günstig übernachten, kann eine Reservation im Voraus durchaus Sinn machen.

 

Von ende Mai bis Oktober ist Regenzeit und es kann ziemlich schwül werden. Besonders in den Küstenregionen fällt viel Regen, baden ist also in diesen Monaten weniger geeignet. Doch besonders der Norden kann trotzdem gut bereist werden, da weniger Regen fällt.

 

Geld

 

Mittlerweile hat es an vielen Orten Geldautomaten. Man kann jedoch max. 300'000 Kyat abheben und bezahlt jedes Mal eine Gebühr von 5000 Kyat, zusätzlich zu den Gebühren, welche man bei der eigenen Bank bezahlt. Wechselstuben findet man in grösseren Orten überall, wo mittlerweile auch alte und gebrauchte US Dollarnoten gewechselt werden können. Benötigt man das Geld bspw. Für ein Visum, unbedingt sagen man brauche neue Dollarnoten.

 

Wir haben mal probiert an einem ATM 350 000 Kyat abzuheben und es hat komischerweise geklappt :)

 

Internet

 

Besonders im Süden des Landes gibt es noch wenige Wifi Verbindungen oder wenn, sehr schlechte. In Yangon ist die Qualität besser, wenn eine Verbindung besteht, doch es gibt regelmässig Unterbrüche. Die Leitungen sind in ganz Myanmar gemäss den Locals noch schlecht. Wir empfehlen wichtige Internetarbeiten im Voraus zu erledigen.

 

In Yangon hat das Restaurant Craft sehr gutes Wifi.

 

SIM Card

 

Für 1500 Kyat (1.-) haben wir eine SIM Card des Anbieters MPT gekauft. Es gibt zwei weitere Anbieter, uns sagte man jedoch MPT habe die beste Verbindung. Wir haben jeweils Guthaben für 5000 Kyat gekauft, was uns ca. für 1 Woche reichte. Wir benutzten das Internet relativ oft, besonders Google Maps. Da das Wifi so schlecht ist, kann eine lokale SIM sehr hilfreich sein.

 

Taxi

 

In verschiedenen Ländern in Asien gibt es das App Grab. Es ist die asiatische Version von Uber. Sehr praktisch, man bestellt sich per App ein Taxi. Der Preis wird einem bereits im Voraus angezeit und man bezahlt mit der App per Kreditkarte. In Myanmar sind es normale Taxifahrer, die sich zusätzlich bei Grab anmelden. So schadet man den lokalen Taxifahrern nicht.

 

Essen

 

Am liebsten Essen wir in Myanmar in den kleinen Restaurants mit Buffet. Dort können wir wählen, es gibt meist verschiedene Fleischgerichte, Fisch oder Meeresfrüchte, Gemüsegerichte und Eier. Danach wird einem das Essen in kleinen Schalen serviert und inkl. ist immer eine Suppe, eine Schale mit Salatblättern, Kräuter, Bohnen oder Auberginen und ein Linsencurry oder ähnliches.

 

Auf der Strasse isst man pro Person für 500-2000 Kyat (CHF 0.40-1.50) und in günstigen Restaurants für 1500 - 3000 Kyat.

 

Hot Pot ist ein weiteres beliebtes Gericht. Man erhält eine grossen Topf mit einer rötlichen Brühe. Dazu kann man Fleisch, Fisch und Gemüse bestellen. Man wirft zu Beginn alles in den Topf und kann es danach raus fischen. Das schmeckt uns ebenfalls super. Wir haben gehört, dass dabei oft das ganze Tier verspeist werde inkl. Innereien und so weiter. War bei uns bisher aber nicht der Fall.

 

Auf der Strasse werden überall ganz einfache aber sehr feine Nudelgerichte serviert, unbedingt probieren. An den Strassenständen entdecken wir fast täglich neue Gerichte. Ausserdem hat es viele indische Restaurants

 

Alkohol oder Bier wird in den meisten Restaurants nicht serviert. Dafür gibt es die „Beer Station“, von den Biermarken gesponserte Restaurants.

 

Und sehr witzig, die Gäste rufen die Kellner und Kellnerinnen mit einem Geräusch, dass für uns wie eine Mischung aus Knutschen und Schmatzen tönt. Wir sind noch am üben :)

 

Sprache

 

Hallo: mìngålaba

Danke: kyèj-zu-bàe (ausgesprochen: tschesuba)

 

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