· 

Yangon / Rangun

Yangon oder Rangun ist zwar nicht die Hauptstadt von Myanmar, aber irgendwie ist sie es doch. Der grösste Flughafen befindet sich hier, alle Botschaften und die wichtigste Pagode des Landes. Yangon ist gross und laut, mittlerweile hat es moderne Shoppingcentren und trotzdem wirkt diese Stadt noch viel ursprünglicher als beispielsweise Bangkok.

 

Top Things To Do

 

Circle Train

Der Circle Train fährt um die ganze Stadt herum, zu den kleinen Dörfern und ermöglicht es den Menschen auf die Märkte in der Umgebung oder nach Yangon zu fahren. Er fährt ca. 30 km/h und bietet eine tolle Möglichkeit den Alltag der Birmanen zu beobachten und durch verlassene Dörfer zu schlendern. Der Zug fährt vom Hauptbahnhof ab, ein Ticket kostet 200 Kyat (CHF 0.15) und kann auf Gleis 7 gekauft werden. Die ganze Fahrt dauert ca. 3 Stunden. Steigt man unterwegs aus dem Zug aus, muss man ein neues Ticket kaufen. Im Zug ist viel los, die Menschen steigen mit ihren Markteinkäufen ein und aus, es wird viel gesprochen und gelacht. Viel feines Essen wird verkauft, wir konnten wieder neue birmanische Gerichte ausprobieren. Unterwegs steigen wir aus, um Mittag zu essen. Es ist ein kleines Dorf, wo überall Bohnen angepflanzt werden. Die Menschen leben hier in sehr einfachen Bambushütten, mit meist nur einem Raum.  Wie immer werden wir freundlich begrüsst und einige Bewohner erklären uns mit Händen und Füssen wir sollen Fotos von ihnen schiessen. 

Shwedagon Pagoda

Die grösste und wichtigste Pagoda in Myanmar. Der Eintritt ist 10'000 Kyat (CHF 7.-), viel zu teuer. Wer sparen möchte, kann die Treppen zur Pagoda hochsteigen und reingucken, den Eintritt bezahlt man erst ganz oben. Für uns hat es sich trotzdem gelohnt den Eintritt zu bezahlen. Für die Birmanen ist es ein wichtiger, spiritueller Ort, viele kommen regelmässig um zu meditieren. Die Pagoda mit den umliegenden Statuen und Hallen ist riesig, die Stimmung ganz besonders. Die Pagoda ist 100 Meter hoch und der Legende nach befinden sich im Inneren 8 Haare des Buddha. Vor über 2500 Jahren seien zwei Händler nach Indien gereist um Buddha zu treffen. Sich beschenkten ihn und wurden zu seinen Anhängern. Zum Abschied schenkte Buddha ihnen 8 seiner Haare. Auf der Rückreise nach Myanmar schenkten die Händler zwei Haare einem König. Zwei weitere Haare mussten sie einem anderen König geben, als sie sein Gebiet durchquerten. Zuhause angekommen, übergaben die Händler ihrem König die restlichen Haare in einer Schachtel. Wie durch ein Wunder waren alle acht Haare wieder drin und der König liess die Haare in die Stupa einbauen

Stillgelegter Vergnügungspark

Durch einen Tipp eines Travelers sind wir auf diesen Park aufmerksam geworden. Und wir waren so begeistert, er gehört unserer Meinung nach zum Pflichtprogramm bei einem Besuch in Yangon. In der Nähe der Shwedagon Pagoda hat es einen Zoo. Rechts des südlichen Einganges des Zoos hat es einen grossen Parkplatz, mit kleinen Bussen. Geht man auf diesen Parkplatz, hat es gleich rechts eines Gebäudes ein Loch im Zaun. Man steigt hindurch und schon ist man in diesem Vergnügungspark. Wir wissen leider nicht wie lange dieser schon geschlossen ist. Doch da bereits dicke Bäume durch die Bahnen hindurch gewachsen sind, müssen es schon ein paar Jahre sein. Eine unglaublich mystische Stimmung.

Kandawgyi-See

 

Ein kleiner See mit einem gemütlichen Park. Perfekt um dem Lärm der Grossstadt zu entfliehen. Viele junge birmanische Pärchen treffen sich dort und leben ihre Liebe etwas offensichtlicher als sonst aus. Auf den Strassen wird immer schön Distanz gehalten. Wir trauen uns noch auf die sehr alte und modrige Brücke. Teilweise hat sie bereits ziemlich grosse Löcher im Boden, doch es wird bereit fleissig an einer neuen gebaut. Ganz in der Nähe sehen wir ein riesiges niedergebranntes Gebäude. Im Internet können wir nachlesen, dass dies das Kandawgyi Palace Hotel war. Teile davon stammten aus dem Jahr 1930.  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0