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Erste Eindrücke aus Indien - Mumbai, die Grossstadt

Soviel hatten wir über Indien gehört und gesprochen. In unseren Köpfen sind hunderte von Bildern wie wir uns Indien vorstellen und es war eines der wenigen Länder, dass zu Beginn unserer Reise bereits feststand. Und nun endlich sitzen wir im Flieger nach Mumbai. Wir sind beide etwas nervös, ein schönes Gefühl. Mit Verspätung landen wir um etwa 1 Uhr morgens und sind beide müde. Im Halbschlaf laufen wir durch den Flughafen bis zu einer riesigen Schlange Menschen: Immigration. Wir erhalten den Stempel auf unser Visa, die nächsten 6 Monate verbringen wir in Indien. Freude pur :) Wir kommen in die Halle mit der Gepäckausgabe. Es hat ca. 8 Bänder und auf dem Boden daneben liegen hunderte von Koffern und Rucksäcken. Mitarbeitende des Flughafen nehmen die Gepäckstücke ab den Bändern und legen sie auf den Boden. Wieso wissen wir nicht. Es dauert demzufolge lange bis wir unser Gepäck finden und wir machen die ersten sehr witzigen Begegnungen mit Indern und Inderinnen. 

In Mumbai treffen wir endlich Julia, eine Freundin aus der Schweiz. Sie wartet bereits auf uns und wir übernachten bei ihrem indischen Freund, Eddie. Er besitzt ein privates Krankenhaus und hat darin ein Zimmer für uns reserviert. Eine etwas andere Unterkunft. 

Mumbai ist eine Grossstadt, 22 Millionen Menschen leben hier. Es ist gross, laut, hat viele Menschen und viel Verkehr, wie überall in den Grossstädten auf dieser Welt. Das erste was wir machen ist Essen, das Beste was wir in einem Land machen können. Viele Strassenstände bieten ganz viel verschiedenenes Essen an. Und es ist genau wie wir uns es vorgestellt haben, farbig und würzig. Da der Hinduismus die weitverbreiteste Religion in Indien ist und viele Hindus Vegetarier sind, gibt es in Indien sehr viel Essen ohne Fleisch. Sehr zur Freude von Malou. Es war auch in den anderen Ländern Asiens bisher gut möglich vegetarisch zu essen. Da die Gerichte meist frisch zubereitet werden, kann das Fleisch einfach weggelassen werden. Doch es macht natürlich noch viel mehr Spass, richtige vegetarische Menus zu finden. Unser Aufenthalt in Mumbai wird vom indischen Essen geprägt. Eddie entwickelt sich mit uns zum Foodguide und nimmt uns in seine Lieblingsrestaurants mit. Er bestellt für uns, wir sagen nichts dazu und geniessen nur :) Die meisten Gerichte essen wir von Hand. Wir müssen uns nicht nur daran gewöhnen sondern es auch lernen. Reis mit einem Curry von Hand zu essen sieht bei Eddie zwar einfach aus, doch bei uns klappt es nicht wirklich. Es ist ein komisches Gefühl zu merken, dass wir Europäer verlernt haben mit unseren eigenen Händen zu essen.

Die meiste Zeit verbringen wir damit durch die Stadt zu schlendern. In den verschiedenen Quartieren sieht es jeweils ganz anders aus und auch das Essen ist anders. Man braucht einige Tage um sich in dieser grossen Stadt zurecht zu finden. Ausserdem geht alles irgendwie ein bisschen langsamer, sogar das Kaufen einer SIM Card. Wir besuchen die typischen Sehenswürdigkeiten, hätten aber noch einige Tage mehr bleiben können. Aber das Meer ruft uns :)

Mumbai gefällt uns besser als gedacht, die meisten sagten uns wir sollen so schnell wie möglich weiter. Aus unserer Sicht ist es eine gute Stadt um sich langsam auf Indien einzustellen. Natürlich hatten wir es mit Eddie einem Local besonders gut. Zukünftig wollen wir mehr Couchsurfen um noch mehr mit Locals in Kontakt zu kommen.

Von Mumbai nach Goa fahren wir mit dem Nachtbus 15 Stunden. Die Nachtbuse in Indien sind toll, wir sparen nicht nur eine Übernachtung es hat sogar richtig Betten in denen wir super schlafen und so erholt am neuen Ort ankommen.

 

Goa' Strände – Beach Guide  

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