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Mysteriöses Hampi

 

Hampi ist ein heiliger Ort. Und genau das sorgt für viele Konflikte. Uns wird bei der Ankunft an der Busstation gleich ein Zimmer für 400 Rupies (c. 6.-) angeboten. Das Zimmer passt für uns zu diesem Preis und wir sagen für die erste Nacht zu. Wir haben hunger und machen uns gleich auf um etwas zu essen. Die Strassen sind ruhig und leer, wirken fast etwas ausgestorben. Hampi, ein Backpackerplace to be, haben wir uns anders vorgestellt. Eine Inderin fragt uns ob wir essen möchten. Sie führt uns durch ihr Restaurant hindurch und wir nehmen im Wohnzimmer der Familie platz und bekommen wie immer feines, würziges indisches Essen. Zurück im Hotel fragen wir nach dem Wifi. Sie häten dieses abstellen müssen, als die Regierung vor ein paar Monaten Hampi geschlossen hätte. Also wie genau? Der Mitarbeiter in unserem Hostel spricht nicht gut Englisch und wir verstehen nur etwas von, Government, Alcohol and Marihuana. Natürlich fragen wir in den nächsten Tagen jeden Local den wir treffen und der ein bisschen Englisch spricht. Und typisch Indien, wir erhalten verschiedene Antworten wieso Hampi geschlossen wurde. Die erste Version ist: Hampi ist ein heiliger Ort, deshalb darf in diesem Dorf weder Alkohol noch Fleisch verkauft werden. Lange Zeit funktionierte dies, doch je mehr Touristen kamen, umso mehr boten die Restaurants Alkohol und Fleisch an. Zwar nur wenige und auch nicht offensichtlich. Ausserdem gab es Verkäufer, welche auf der Strasse den Touristen Marihuana angeboten hätten. Irgendwann ist es aufgeflogen und die Behörden hätten alle Restaurants und Guesthouses von einem Tag auf den anderen geschlossen. Auch diese Geschäfte, die sich an die Regeln gehalten hätten. Die zweite Version ist: Ein Inder mit viel Geld und Einfluss hat etwas ausserhalb von Hampi ein Hotel mit 40 Zimmern eröffnet. Die Nacht kostet 3000 Rupies (ca. 43.-). Das Hotel blieb leer und die Touristen übernachteten weiterhin in den günstigen Guesthouses in Hampi. Da dieser Inder viel Einfluss hätte, habe er mithilfe der Politik Hampi schliessen lassen.

 

Da wir erleben wie die Polizei auch auf der anderen Seite des Flusses Touristen für Alkoholkonsum und sogar Zigarettenrauchen büsst gehen wir davon aus, dass Hampi deswegen geschlossen wurde. Ein Yogalehrer erzählt uns, es werde bereits darüber diskutiert auch die andere Seite zu schliessen. Touristen sollen nur noch in den umliegenden Dörfern übernachten können und für Tagesbesuche nach Hampi kommen und die Tempel besichtigen.

 

 

 

 

Things to do in Hampi

 

Tempelbesuche

Man könnte viele Tage damit verbringen all die Tempelanlagen zu besuchen. Hat man nicht genügend Zeit, kann man gut in einem Tag die wichtigsten sehen, doch lieber man nimmt sich etwas Zeit. Wir besichtigen zuerst den Vittala Temple, weil wir mit dem teuren (500 Rupies, ca. 7.-) Eintrittsticket auch Zutritt zu anderen Tempeln haben. Es gibt die Möglichkeit für einen Tag eine Autorikscha, Motorräder oder Fahrräder zu mieten. Wir entscheiden uns für Fahrräder weil es am meisten Spass macht. Als wir uns zu ersten Tempel aufmachen, bemerken wir, dass wir nur zu Fuss zu diesem (Vittala) kommen und nicht mit den Fahrrädern. Also müssen wir halt zu Fuss gehe und erst später losradeln.

 

Die Landschaft in Hampi ist unbeschreiblich schön. Wir könnten ewig auf einem Stein sitzen und in die Ferne schauen. Ein Haufen riesiger rostfarbene Felsbrocken liegen herum, wir haben das Gefühl sie stürzen jeden Moment herunter. Leuchtend grüne Reisfelder und Bananplantagen, mittendrin Palmen und die beeindruckenden alten Tempelanlagen. Hampi war im 16 Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz mit grossen Basaren.

 

 

Yoga und Meditation

 

Wie so oft in Indien gibt es in ein grosses Angebot von Yoga- und Meditationskursen, was uns grossen Spass macht. Unser liebster Yogalehrer war im Shesh Besh Restaurant in Virupapur Gaddi, auf der anderen Flussseite.

 

Es gibt dort ausserdem ein Schmuckgeschäft, in welchem eigener Schmuck gemacht werden kann. Simi macht sich einen eigenen Ring, was riesen Spass macht.

 

 

 

Sunset Point

 

Läuft man auf der Virupapur Gaddi Seite vom Boot aufwärts alles geradeaus, kann man die schönen Steine hinaufklettern und hat eine wunderschöne Aussicht über Hampi und den Sonnenuntergang. Viele spielen dort abends Instrumente und singen, was eine schöne Atmosphäre gibt.

 

 

 

Sanapur Lake und Monkey Temple

 

Wir mieten einen Tag einen Roller auf der Virupapur Gaddi Seite und fahren zum Monkey Temple. 575 Stufen müssen wir erklimmen, um den Tempel sehen zu können. Der Aufstieg lohnt sich jedoch mehr wegen der Aussicht. Dann düsen wir weiter zum Sanapur Lake. Eine richtige Ruheoase. Leider sehen wir erst dort, dass es ein Guesthouse hat. Es wäre sicherlich ein tolles Erlebnis in dieser Gegend ein paar Nächte zu schlafen. Obwohl überall angeschrieben ist, Baden sei verboten da es Krokodile hat, trauen wir uns ins Wasser. Es ist so heiss und das Wasser sieht verlockend für eine Abkühlung aus. Die Locals bestätigen uns, es sei kein Problem im See zu schwimmen. Niemand hätte je ein Krokodil gesehen.

 

 

 

In Hampi gibt es keinen Geldautomaten. Mit dem Fahrrad, Motorrad oder Bus kann man nach Kamalapuram fahren, um Geld abzuheben.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Marco (Montag, 19 Februar 2018 13:49)

    Da heds damals (2012) eine gha wo 2 Royal Enfield Töff vermieted hed. Die sind uralt gsi 1968 oder so und es rise Erlebnis. ;)