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Mysore City and Mysore Palace

 

Von Hampi zurück nach Hospet fahren wir mit dem Nachtbus nach Mysore. Die Kosten betragen 600 Rupies (ca. CHF 10/Person) und die Dauer der Fahrt ist ca. 8 Stunden.

 

Durch die Erfahrungen der letzten Nachtbusfahrt wissen wir, dass es besser ist Plätze im vorderen Bereich des Busses zu reservieren, da es im hinten ziemlich holprig werden kann. Beim Einsteigen sitzt bereits jemand an unserem Platz. Wir vergleichen mit den anderen Passagieren die Tickets und stellen fest, dass für beide die selben Plätze reserviert sind, weshalb wir nun wieder im hinteren Bereich des Busses schlafen.

 

Als wir aufwachen, haltet der Bus gerade in Mysore an. Es ist noch früh am Morgen und am liebsten würden wir weiterschlafen.

 

Simi hat schon im voraus Kontakt über die App „CouchSurfing“ mit Kalyan aufgenommen. Deshalb wissen wir schon mit welchem Bus wir zu ihm fahren müssen. Es ist unsere erste CouchSurfing Erfahrung und deshalb freuen wir uns riesig darauf.

 

Kalyan ist ein richtig netter Typ, er überlässt uns das grosse Bett und zeigt uns seine bescheidene Wohnung. Simi ist ziemlich überrascht, als er bemerkt, dass gar kein Kühlschrank in der Wohnung steht. Die Stromkosten wären viel zu hoch. Wie einfach die Menschen hier Leben, beeindruckt uns sehr. Kalyan, 29 Jahre alt, arbeitet in der IT-Branche und arbeitet wegen seiner Klienten, meist amerikanische, in der Nacht. Aus diesem Grund ist es ihm nicht möglich, uns die ganze Stadt zu zeigen, aber er erzählt uns alles über die Sehenswürdigkeiten und auch viel über Indiens Kultur.

 

 

 

Mysore ist eine moderne Stadt, trotzdem noch sehr Indisch aber nicht so hektisch wie die Grossstädte. Es gibt gute Shoppingmöglichkeiten. Am besten geht man an die Devaraj Urs Road für Kleidung und Schuhe, oder an die Sayyaji Rao Road wo der tägliche Markt stattfindet. Die Stadt wird von vielen Pärken umgeben, in denen man Joggen gehen, oder auch einfach nur ein Nickerchen machen kann. Es ist nicht touristisch hier, was uns gefällt.

 

Wir besuchen den berühmten Maharadscha-Palast, der uns gerade Mal 50 Rupies (ca. CHF 1) kostet. Es ist das erste Mal, dass wir den selben Preis wie die Einheimischen bezahlen. Das Innere des Palastes wird verziert durch ein Kaleidoskop aus farbigem Glas, geschnitzte Holztüren und Mosaikfussböden als Dekoration, und grossen Ölgemälden die die Geschichte der Stadt erzählen.

 

An einem Sonntagabend auf dem Gelände, wird man einen wunderschönen, mit ca. 100'000 Leuchten beleuchteten Palast erblicken.

 

Wir denken das für die Besichtigung der Stadt nicht mehr als zwei Tage benötigt werden.

 

 

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